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Schwangerschaftsdiabetes und seine Folgen

PINGUIN-Studie sucht Teilnehmerinnen, um die Entwicklung von Typ-2-Diabetes nach einer Entbindung zu verhindern oder zu verzögern

Logo: PINGUIN-Studie Frhere Studien haben gezeigt, dass 61 Prozent aller Frauen mit einem Insulin pflichtigen Schwangerschaftsdiabetes innerhalb der nchsten drei Jahre nach Entbindung eines Kindes einen Typ-2-Diabetes entwickeln. Um einen mglichen Ausbruch der Erkrankung zu verhindern oder zu verzgern, widmen sich Wissenschaftler und rzte der Forschergruppe Diabetes der Technischen Universitt Mnchen seit 2008 der Interventionsstudie PINGUIN (Postpartale Intervention bei Gestationsdiabetikerinnen unter Insulintherapie).

Dabei setzt die Studie auf dreierlei Manahmen, die sich gegenseitig positiv beeinflussen sollen. Zum einen erhlt jede Probandin eine ausfhrliche Ernhrungsberatung. Dem schliet sich eine Bewegungsanleitung an, die die Frauen motivieren soll, sich mehr und richtig zu bewegen. Diese Manahmen allein knnen schon den Zuckerstoffwechsel gnstig beeinflussen.

Die dritte Manahme besteht aus der tglichen Einnahme des Medikaments Vildagliptin/Placebo, welches sich bereits in der Behandlung von Typ-2-Diabetes erfolgreich etabliert hat. Zudem gibt es Hinweise, dass die regelmige Einnahme von Vildagliptin dazu fhrt, dass sich die Insulin produzierenden Zellen der Bauchspeicheldrse wieder erholen. So scheint das Medikament auch einen vorbeugenden oder sogar anhaltenden Effekt zu haben, der durch die zeitlich begrenzte Einnahme, das Risiko an Typ-2-Diabetes oder einem erneuten Schwangerschaftsdiabetes zu erkranken, senken knnte.

Die bisherigen Teilnehmerinnen vertragen das Medikament gut. Whrend der Studienzeit von ber zweieinhalb Jahren hat bislang noch keine Probandin einen Diabetes entwickelt.

Die teilnehmenden Frauen profitieren auerdem von einer intensiven Betreuung und regelmigen Blutuntersuchungen whrend der gesamten Studiendauer. Dadurch lsst sich eine mgliche Entwicklung von Typ-2-Diabetes oder anderen Erkrankungen des metabolischen Syndroms in der Regel bereits sehr frh erkennen und behandeln.

Teilnehmen knnen Frauen, die

Interesse geweckt? Dann wenden Sie sich fr ausfhrliche Informationen bitte an die

Forschergruppe Diabetes der Technischen Universitt Mnchen
Leitung Prof. Anette-Gabriele Ziegler
Klner Platz 1, 80804 Mnchen
Telefon: 089 - 3068 2917
E-Mail: pinguin@lrz.uni-muenchen.de

PINGUIN-Studie im Internet: www.pinguin-studie.de.

Bildunterschrift: Logo der PINGUIN-Studie
Bildquelle: Forschergruppe Diabetes

zuletzt bearbeitet: 03.08.2010 nach oben

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