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Schlafapnoe bei Diabetes häufiger

Herzpatienten leiden besonders oft unter gefährlichem Schnarchen

Nur etwas weniger als ein Drittel der in deutschen Rehabilitations-Einrichtungen untersuchten Herzpatienten haben einen von Schlafapnoe vllig unbeeintrchtigten Schlaf, 35 Prozent leiden unter einer leichten Form der nchtlichen Atemaussetzer (fnf bis 14 Apnoe-Episoden pro Stunde), und weitere 33 Prozent weisen eine mittel- bis schwergradige (mehr als 15 Apnoe-Episoden pro Stunde) Atemstrung im Schlaf auf. Das zeigen Daten aus dem Reha-Sleep-Register der Deutschen Gesellschaft fr Rehabilitation und Prvention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die bei der 79. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft fr Kardiologie (DGK) in Mannheim prsentiert wurden.

Herzpatienten sind deutlich hufiger von Schlafapnoe betroffen als der Bevlkerungsdurchschnitt. "Mnnliches Geschlecht, hheres Alter, hherer Body-Mass-Index oder Diabetes mellitus Typ 2 sind hufiger mit einer Schlafapnoe assoziiert", so die Studienautoren. "Auffllig ist, dass Patienten mit und ohne Schlafapnoe sich in der Symptomatik bezogen auf Schlafqualitt und Wohlbefinden nicht unterscheiden. Daraus folgt, dass bei diesen komplexen Patienten zur Diagnostik schlafbezogener Atmungsstrungen die Erfassung der Symptomatik nicht ausreichend ist."

Ausgewertet hatte das Forscherteam die Daten von 1192 Patienten. 62 Prozent von ihnen waren wegen einer Stent-Implantation in Rehabilitation, 49 Prozent wegen eines akuten Koronarsyndroms/Herzinfarkts, bei 25 Prozent war eine Bypassoperation der Reha-Grund und bei 30 Prozent eine Herzklappenintervention (Mehrfachnennungen mglich).

Quelle: Kamke et al., Risikofaktoren fr Schlafapnoe in der kardiologischen Rehabilitation - Ergebnisse des Reha-Sleep-Registers der DGPR, Abstract P1791. Clin Res Cardiol 102, Suppl 1, 2013.

Diese Pressemitteilung wurde über den - idw - versandt.

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zuletzt bearbeitet: 05.04.2013 nach oben

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