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Socialspot 'Diabetes STOPPEN - jetzt!' online

diabetesDE ? Deutsche Diabetes-Hilfe veröffentlicht Spot zur Kampagne im Bundestagswahljahr

Sechs Millionen Menschen in Deutschland leiden an Diabetes mellitus. Insgesamt entstehen 48 Milliarden Euro an direkten Kosten jhrlich durch die Volkskrankheit. Trotz EU-seitiger Empfehlung gibt es nach wie vor keine Nationale Diabetes-Strategie hierzulande, whrend diese in 17 von 27 europischen Lndern bereits umgesetzt wird. Die gemeinntzige Organisation diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe macht mit ihrer politischen Kampagne "Diabetes STOPPEN - jetzt!" mit vielen verschiedenen Aktionen darauf aufmerksam: Ein zur Kampagne produzierter Socialspot ist jetzt online.

Der Spot beginnt mit einer Szene in einem Bro des Berliner Regierungsviertels: Ein Abgeordneter liest Informationen von diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe zur chronischen Stoffwechselerkrankung Diabetes mellitus. Zunchst stellt der Volksvertreter aus der Provinz lapidar fest: "Ach Zuckerkrankheit - des hat mei' Oma g'hett!". Zahlen zu mglichen Folgen der "Zuckerkrankheit" wie jhrlich 40.000 diabetesbedingten Amputationen und 2000 Neuerblindungen lassen ihn nachdenklicher werden: "Alles wegen dem bissel Zucker?!" - fragt er sich. Die Fakten zur Zuwachsrate an Betroffenen und jhrlich 48 Milliarden Euro an direkten Kosten durch die Volkskrankheit rtteln ihn zwar auf, doch am Ende meint er resignierend: "Da kann ma' halt nix mache, gell?!" DOCH, lautet im Abspann die klare Antwort von diabetesDE und fordert damit zur Beteiligung an der Kampagne "Diabetes STOPPEN - jetzt!" auf.

"Der Socialspot soll aufrtteln", sagt Nicole Mattig-Fabian, Geschftsfhrerin von diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe. "Denn gesundheitspolitisch muss sich etwas verndern. Diabetes mellitus bedeutet nicht einfach 'ein bissel Zucker'. Die Ausbreitung und Folgen der Stoffwechselerkrankung sind sehr ernst, aber auch im Falle von Typ-2-Diabetes bekmpfbar", so die Geschftsfhrerin. "Daher wre Resignation genauso fatal wie die Unterschtzung der Volkskrankheit". Dem stimmt Gerhard Polacek zu, der im Spot den Abgeordneten verkrpert. "Ich habe selbst seit etwa 15 Jahren Diabetes Typ 2. Daher ist es mir auch ein persnliches Anliegen, dass mehr ber Ursachen, Vorbeugung und Behandlung von Diabetes mellitus bekannt werden", erklrt der im Raum Stuttgart lebende Schauspieler.

Produziert wurde der Socialspot von der Sympathiefilm GbR. Die Filmproduktion fr Zukunftsthemen mchte mit dem Medium Film Sympathien fr wichtige Anliegen schaffen und erstellt Filme ber wichtige Themen aus Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft. Fr Fernsehen, NPO, Verbnde, Stiftungen und Firmen - Imagefilme, Socialspots, Webvideos, Features, Virals. Finanziell untersttzt wurde die Produktion von Allianz Versicherungen.

Das Hauptanliegen der Kampagne ist die Realisierung einer Nationalen Diabetes-Strategie fr Deutschland. Vereinte Nationen, WHO und die Europische Kommission empfehlen die Etablierung nationaler Aktionsplne gegen chronische Krankheiten und Diabetes im Speziellen. Die Kampagne umfasst drei bergeordnete Themenblcke: Die bestmgliche Versorgung der Menschen mit Diabetes soll gesichert, Manahmen zur Frderung des gesunden Lebensstils gefordert und die Selbsthilfe gestrkt werden.

Am 1. Mrz ging die Kampagnen-Website www.diabetes-stoppen.de ans Netz. Sie bietet aktuelle Informationen und Handlungsanleitungen, anhand denen sich Interessierte, Behandler und Betroffene in die Kampagne einbringen und Termine bei ihren Abgeordneten in ihrem Wahlkreis vereinbaren knnen, um so mit der Politik in den Dialog zu treten. Teil der Kampagne ist auerdem die Aktion: "Post an die Bundeskanzlerin". Drei Postkartenmotive stehen zur Auswahl "Zucker ist nicht s", "Blut lgt nicht" und "Bis dass der Tod uns scheidet", um auf Folgeerkrankungen, mangelnde Frherkennung und die lebenslange chronische Krankheit zu verweisen.

Der Spot ist auf der Kampagnen-Website online: http://www.diabetes-stoppen.de/kampagne/socialspot-diabetes-stoppen-jetzt

zuletzt bearbeitet: 25.06.2013 nach oben

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