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Freie Apothekerschaft unterstützt die Aktion "Stoppt die e-Card!"

Pressemitteilung: Freie Apothekerschaft e.V.

Apotheker gegen Gesundheitskarte eGK - für Patienten und ihre Rechte

Logo zur Kampagne: 'Stoppt die e-Card!' Im Juni 2013 trat die Freie Apothekerschaft e.V. - als erster Apothekerverband berhaupt - dem Aktionsbndnis "Stoppt die e-Card!" bei. Damit stellt sie sich ein weiteres Mal auf die Seite der Patienten und ihrer Rechte. Nicht erst seit den in jngster Zeit bekannt gewordenen Aktivitten der Geheimdienste sind die Deutschen und insbesondere die Versicherten der Krankenkassen gegen die weitreichende berwachung und Kontrolle ihrer personenbezogenen Daten durch die elektronische Gesundheitskarte eGK. Bereits jetzt hat das Aktionsbndnis rund 760.000 Unterschriften gegen die "Gesundheitskarte" gesammelt.

ber die "elektronische Gesundheitskarte eGK" werden Unmengen von Medizindaten gesammelt. Diese lassen sich dann unproblematisch weiterverarbeiten und an Institutionen, Firmen und andere Interessierte weiterleiten, ohne dass mit dem Versicherten Rcksprache genommen wrde. Sicherheitsexperten und Datenschutzbeauftragte sind der Auffassung, dass ein echter Schutz der eGK - und damit der Daten des Versicherten - nicht garantiert werden kann.

Bereits heute nehmen es Krankenkassen nicht so genau mit dem Datenschutz. Da werden etwa im Hilfsmittelbereich Versicherte pltzlich von fr sie unbekannten Firmen kontaktiert, die ihren Firmensitz hunderte Kilometer entfernt haben. Der Patient und die bisher versorgenden Apotheken vor Ort werden nicht einmal vorher darber informiert. Durch die elektronische Gesundheitskarte wird weiteren und folgenschweren Manipulationen erst recht Tr und Tor geffnet.

Gegen die elektronische Gesundheitskarte sprechen aus Sicht der Freien Apothekerschaft nicht nur die hohen Investitionskosten von mehreren Tausend Euro fr Lesegerte und Software, sondern insbesondere auch die Tatsache der Anbindung an fr die Apotheker unbekannte Server, die auf das Apothekensystem Zugriff haben.

Die sogenannte Standesvertretung der Apotheker, die ABDA, angeblich Sprachorgan aller deutschen Apotheken, ist Mitglied der gematik, der Gesellschaft fr Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH. Von Anfang an hat diese im Jahr 2005 gegrndete Gesellschaft ausschlielich Verluste gemacht, im vergangenen Jahr waren es ber 30 Millionen Euro. Einen Groteil dieser Verluste zahlen die deutschen Apotheken ber ihren Kammer- und Apothekervereinsbeitrag. Nicht von ungefhr verlangt die ABDA jetzt von ihren Mitgliedsorganisationen weitere Mittel zur eigenen Finanzierung. Anscheinend will oder kann die ABDA den Argumenten der Apotheken, also ihrer indirekten Mitglieder, nicht folgen: Die berwiegende Zahl der Apotheken ist gegen die elektronische Gesundheitskarte.

Die Freie Apothekerschaft fordert die ABDA auf, sofort aus der gematik auszutreten. Ansonsten knne in der Bevlkerung der Eindruck entstehen, dass die deutschen Apotheken die berwachung und Kontrolle der Versicherten und Patienten untersttzen und frdern.

Gleichzeitig appelliert der Verein an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages, diese gesetzlich verankerte Geldvernichtungsmaschine sofort aus dem Verkehr zu ziehen.

Die Leistungserbringer im Gesundheitswesen knnen ber die Webseite www.stoppt-die-e-card.de zahlreiche Dateien kopieren, darunter auch Unterschriftenlisten fr Patienten.

Das Unterschriftenformular gegen die e-Card erreichen Sie auch ber die Seite http://www.freie-apothekerschaft.de/stoppt-die-ecard.htm

Bildunterschrift: Logo zur Kampagne: "Stoppt die e-Card!"
Bildquelle: Aktionsbndnis "Stoppt die e-Card!"

zuletzt bearbeitet: 05.07.2013 nach oben

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