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Zahnimplantate bei Diabetes-Patienten möglich

Den Stellenwert der oralen Implantologie für die Gesundheitsversorgung definieren

"Gemeinsam in die Zukunft" - so lautet das Motto des diesjhrigen Kongresses der DGI, der traditionell am 1. Adventswochenende das "Implantologie-Jahr" als Highlight beendet. Kongress-Prsident Prof. Dr. Frank Schwarz, Dsseldorf, erwartet mehr als 1.800 Teilnehmer zu dieser 27. Tagung der Gesellschaft.

"Wir nehmen das Motto unseres Kongresses ganz wrtlich", sagt Prof. Dr. Frank Schwarz, Dsseldorf, Prsident des DGI-Kongresses 2013 und Vizeprsident der Gesellschaft. "Wir wollen unser innovatives und komplexes Querschnittsfach nicht nur aus dem Blickwinkel der Zahnmedizin beleuchten, sondern haben auch Vertreter anderer medizinischer Disziplinen eingeladen, ihre Sicht auf die Implantologie zu prsentieren." In der Tat spielt die Implantologie in vielen zahnmedizinischen Bereichen eine Rolle und hat darber hinaus zahllose Berhrungspunkte mit anderen medizinischen Fchern, etwa der Inneren Medizin, der Unfallchirurgie oder der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde.

So knnen andere Erkrankungen den Therapie-Erfolg beeinflussen, etwa Diabetes mellitus, aber auch entzndliche Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis. "Ist ein Diabetes-Patient gut eingestellt, ist die Versorgung mit Implantaten unproblematisch", sagt Professor Schwarz. Werden Patienten hingegen mit bestimmten Medikamenten behandelt, etwa sogenannten Bisphosphonaten, ist Vorsicht geboten.

Die Themen fr die Zukunft

"Wir stellen auf unserer Tagung die Themen vor, die in die Zukunft weisen und fr Zahnrzte und ihre Patienten relevant und wichtig sind", sagt Professor Schwarz. Das Spektrum reicht von den neuen Mglichkeiten der "digitalen Implantologie" ber die Frage, wann kurze Implantate sinnvoll sein knnen, ber Infektionsprophylaxe und Periimplantitis, bis zur erforderlichen Zahl der Implantate, wenn Patienten mit zahnlosen Kiefern mit Zahnersatz versorgt werden mssen.

Die Dialoge an Schnittstellen

Welche Bedeutung haben Implantate fr die Gesundheit der Patienten? Antworten auf diese Frage soll die fachbergreifende und interdisziplinre Nutzen-Bewertung einer Implantat-Versorgung geben. Dass Zahnimplantate die Kaufhigkeit und damit die mundbezogene Lebensqualitt verbessern, belegt eine Vielzahl von Untersuchungen. Inzwischen gibt es Studien, die das Einsetzen einer Demenz und den allgemeinen Gesundheitszustand bei lteren Menschen mit der Kaufhigkeit in Verbindung bringen.

Auch die internationale Ebene wird beleuchtet. "Wir werden die in Deutschland blichen Therapiekonzepte mit jenen aus anderen Lndern vergleichen und die Frage nach internationalen Standards stellen", betont Professor Schwarz. Dialoge an Schnittstellen gibt es auch zu den Themen Ethik in der Implantologie, Genderforschung sowie Ausbildung und Nachwuchs. Erstmals gestaltet der DGI-Nachwuchs, die "nexte Generation" auf diesem Kongress eine eigene Session. Prsentiert wird dort das breite Spektrum der Zukunfts- und Karrierechancen.

Diese Pressemitteilung wurde über den - idw - versandt.

zuletzt bearbeitet: 29.11.2013 nach oben

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