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Diabetes-Forschung gemeinsam voranbringen

Patientenwünsche bei Forschungsvorhaben im Bereich Diabetes berücksichtigen

Svenja Schulze und Prof. Dr. Michael Roden Wie knnen sich Patienten an Forschungsprojekten beteiligen? Wie lassen sich Gesundheitsinformationen verstndlich aufbereiten? Diese Fragen diskutieren ber 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam mit Svenja Schulze, Ministerin fr Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen, beim 2-Jahres-Treffen des Regionalen Innovationsnetzwerks (RIN) Diabetes des Deutschen Diabetes-Zentrums. Wissenschaftler stellen bei der Feier Ergebnisse des RIN-Projektes "Patienteninitiierte Forschung" vor. In einer Podiumsdiskussion mit Experten verschiedener Fachbereiche wurde das Thema Patientenbeteiligung in der Forschung umfassend errtert.

"Vor dem Hintergrund gesundheitspolitischer und konomischer Belastungen von Krankheiten wie Diabetes ist der Austausch mit Betroffenen darber, was sie sich von der Forschung an Ergebnissen erhoffen, sehr wichtig", betonte Prof. Dr. Michael Roden, Wissenschaftlicher Geschftsfhrer und Vorstand des Deutschen Diabetes-Zentrums. "Nur durch solche Initiativen wie unserem RIN Diabetes ist es mglich, Forschung zielgruppengerecht weiterzuentwickeln".

Fr Dr. Olaf Sprkel, Projektleiter des RIN-Diabetes, und sein Team ist die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Partnern ein groer Erfolg: "Durch das Wissen und die Ideen unserer Partnerinnen und Partner entsteht eine breit angelegte Wissens- und Kompetenzplattform fr die Menschen mit Diabetes in der Region Dsseldorf. Dieses Know-How mchten wir zuknftig ausbauen, festigen und innovative Manahmen zur personalisierten Diabetes-Vorsorge und- Forschung entwickeln."

Das Projekt RIN Diabetes wurde 2014 am Deutschen Diabetes-Zentrum als inter- und transdisziplinrer Verbund gegrndet. Momentan beteiligen sich ber 60 Partner, darunter Niedergelassene Diabetologen, Selbsthilfegruppen, Krankenkassen, Apotheken, Verbnde, Firmen, Krankenhuser und mter an dem Projekt. Ziel aller Partner ist es, die Zahl der an Diabetes erkrankten Menschen in Dsseldorf und Umgebung zu verringern, ber neue Forschungsanstze und Therapiemglichkeiten der Krankheit zu informieren, die Anzahl an Diabetes-bedingten Sptkomplikationen wie Nerven- und Organschden zu senken und prventiv im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit ein Bewusstsein fr eine ausgewogene Ernhrung und ausreichend Bewegung im Alltag zu schaffen. Im Rahmen des Projekts ist die Wissens- und Kompetenzplattform mit der Anwendung "Wegweiser" entstanden. Dieser bietet fr Betroffene und Interessierte schnell und einfach alle relevanten Angebote in Dsseldorf und Umgebung. Auf einen Blick finden Interessierte dort rzte, Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen und Prventionsangebote.

Das RIN Diabetes wird vom Land Nordrhein-Westfalen von 2014 bis 2017 mit rund 500.000 Euro, mit der Option zur Weiterfrderung bis 2020, gefrdert. 2016 erhielt das Projekt die Auszeichnung "Ort des Fortschritts". Diese ist Teil der Forschungsstrategie "Fortschritt NRW". Die drei Ministerien fr Wissenschaft, Wirtschaft und Stdtebau vergeben sie an Einrichtungen, die konomie, kologie und Soziales innovativ verbinden und damit Fortschritt fr die Gesellschaft ermglichen. Gewrdigt werden Projekte, die die Lebenswelt der Menschen sprbar verbessern.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: http://rin-diabetes.de und www.fortschritt-gestalten.nrw.de

Bildunterschrift: Svenja Schulze, Ministerin fr Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen, mit Prof. Dr. Michael Roden, Wissenschaftlicher Direktor und Vorstand des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ)
Bildquelle: Deutsches Zentrum fr Diabetesforschung (DZD e.V.)

zuletzt bearbeitet: 03.02.2017 nach oben

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