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Magnesium senkt das Diabetes-Risiko

Auch Typ-2-Diabetiker profitieren von erhöhter Magnesiumzufuhr

Zuckerpuppe
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Seit Jahren liegen Forschern zahlreiche Hinweise vor, nun hat 2016 eine gro angelegte Untersuchung mit mehr als 600.000 Menschen die Ergebnisse untermauert: Eine hohe Magnesiumzufuhr kann davor schtzen, an Diabetes mellitus Typ 2 zu erkranken. Eine ausreichende Versorgung mit Magnesium ist neben einem gesunden Lebensstil mit einer ausgewogenen Ernhrung und regelmiger Bewegung wesentlich daran beteiligt, das Risiko zu senken, an Diabetes mellitus Typ 2 zu erkranken. Das ist heute wichtiger denn je, schlielich ist dieses Risiko so gro wie nie zuvor. Allein in den letzten 20 Jahren hat die Zahl der Diabetes-Flle in Deutschland um mehr als ein Drittel zugenommen. Doch Magnesium schtzt nicht nur vor Diabetes. Es untersttzt die Betroffenen auch, das Leiden in Schach zu halten.

Mehr als sechs Millionen Menschen haben heute in Deutschland einen Typ-2-Diabetes, damit ist fast jeder Zehnte von der Krankheit betroffen. Vor 20 Jahren gab es mit gut vier Millionen Betroffenen noch ein Drittel weniger. Eine Art Vorbote fr die Verbreitung der Diabetes-Typ-2-Erkrankung ist das sogenannte metabolische Syndrom. Das metabolische Syndrom ist eine Kombination von vier Gesundheitsproblemen: starkes bergewicht, Bluthochdruck, schlechte Blutfettwerte - und eine ungengende Wirkung des Hormons Insulin.

Diese sogenannte Insulinresistenz hat oft mit der Ernhrung zu tun: Zu reichliche Kalorienzufuhr bzw. das damit verbundene bergewicht ist ein starker Risikofaktor fr die Entwicklung einer Insulinresistenz. Als Reaktion darauf produziert der Krper immer mehr Insulin, was zu einer Reduzierung der Insulinrezeptoren an den Krperzellen fhrt. Folge: Die Insulinresistenz nimmt weiter zu. Sie ist als Vorstufe des Typ-2-Diabetes zu sehen, bei dem schlielich nicht nur die Wirkung, sondern auch die Produktion von Insulin beeintrchtigt ist. Vor diesem Hintergrund tut sich ein groes Problem auf: Experten schtzen, dass heute jeder Vierte in Deutschland in seinem Leben einmal an einem metabolischen Syndrom leiden wird. Damit deutet alles darauf hin, dass die Zahl der Diabetes-Flle weiter ansteigen wird.

Ausreichend Magnesium kann vor einer Diabetes-Erkrankung schtzen Schon lange ist bekannt, dass eine ausgewogene Ernhrung mit regelmiger Bewegung ein Stck weit helfen kann, die ordnungsgeme Wirkung von Insulin im Krper aufrechtzuerhalten. In den letzten Jahren hat sich in der Forschung zunehmend herauskristallisiert, dass speziell Magnesium einen positiven Effekt auf den Insulin-Stoffwechsel hat. Es greift gleich an vier Stellen direkt in den Insulin-Kreislauf ein, um einer gestrten Verarbeitung entgegenzuwirken, unter anderem erhht es bei zahllosen Krperzellen die Empfnglichkeit fr Insulin.

So konnten Wissenschaftler zeigen, dass bei zustzlicher Magnesiumgabe nach sechs Monaten eine Reihe von Blutwerten, die mit dem Zuckerstoffwechsel zusammenhngen, sich deutlich gebessert hatten, darunter auch die nchtern gemessene Blutzuckerkonzentration. Dass Magnesium das Risiko, einen Diabetes zu entwickeln, senken kann, konnte im vergangenen Jahr erneut eine gro angelegte Untersuchung zeigen, die insgesamt 637.922 Menschen einschloss, darunter 26.828 Typ-2-Diabetiker. Dabei fanden die Wissenschaftler einen signifikanten Zusammenhang zwischen der Magnesiumzufuhr und der Entwicklung eines Diabetes vom Typ 2: Im Vergleich zu denjenigen, die eher wenig Magnesium zu sich nahmen, war das Risiko derjenigen, die hhere Mengen an Magnesium zufhrten, um 17 % niedriger, an Diabetes zu erkranken.

Auch Typ-2-Diabetiker profitieren von erhhter Magnesiumzufuhr Aber auch bei einem bereits bestehenden Typ-2-Diabetes hat Magnesium eine positive Wirkung. So konnte bereits 2003 in einer wegweisenden Studie gezeigt werden, dass bei Typ-2-Diabetes-Patienten, deren Magnesiumkonzentration im Blut niedrig war, nach einer regelmigen zustzlichen Magnesiumzufuhr ber 16 Wochen die Wirkung des krpereigenen Insulins verstrkt und der Blutzuckerspiegeverbessert werden konnte. Offenbar verschrft ein Magnesiummangel den Verlauf einer Diabetes-Erkrankung.

Zustzliches Magnesium lsst sich leicht zufhren

Heutzutage ist eine mangelhafte Magnesiumversorgung nicht unwahrscheinlich. Ungefhr jeder Vierte in Deutschland nimmt weniger als die empfohlenen 300-400 mg Magnesium pro Tag mit der Nahrung zu sich. Dabei ist der Mineralstoff fr unseren Energiehaushalt unersetzlich, er steigert die Leistungsbereitschaft und kann vor Erkrankungen wie Bluthochdruck und, wie sich gezeigt hat, auch vor Diabetes schtzen: Offenbar kann schon ein Plus von 100 bis 150 mg Magnesium tglich die Wahrscheinlichkeit verringern, ein metabolisches Syndrom oder einen Diabetes zu entwickeln. Eine vorbeugende und dauerhafte Anwendung von Magnesium ist also aus vielerlei Hinsicht empfehlenswert, dafr spricht auch, dass der Mineralstoff gut vertrglich ist. Organische Magnesiumverbindungen, die eine besonders gute Bioverfgbarkeit aufweisen, haben sich dabei seit Jahrzehnten bei Magnesiummangel bewhrt. Hochwertige Apothekenprodukte, z. B. Magnesium Verla® mit ausschlielich organischen Magnesiumverbindungen, sind in verschiedenen Dosierungen und Darreichungsformen erhltlich.

Quellen

  • Fang X et al. Dose-Response Relationship between Dietary Magnesium Intake and Risk of Type 2 Diabetes Mellitus: A Systematic Review and Meta-Regression Analysis of Prospective Cohort Studies. Nutrients 2016, 8(11).
  • "Deutscher Gesundheitsbericht Diabetes 2017" von der Deutschen Diabetes-Gesellschaft und der Deutschen Diabetes-Hilfe
  • Heidmann, C et al. Prvalenz und zeitliche Entwicklung des bekannten Diabetes mellitus. Ergebnisse der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1). Bundesgesundheitsbl 2013, 56: 668-677.
  • B. von Ehrlich et al. Die Bedeutung von Magnesium fr Insulinresistenz, metabolisches Syndrom und Diabetes mellitus ? Empfehlungen der Gesellschaft fr Magnesium-Forschung e.V. Diabetologie und Stoffwechsel 2014; 9(2): 96-100.
  • Mooren FC et al. Oral magnesium supplementation reduces insulin resistance in non-diabetic subjects - a double-blind, placebo-controlled, randomized trial. Diabetes Obes Metab. 2011 Mar;13(3):281-4.
  • Fang X et al. Dose-Response Relationship between Dietary Magnesium Intake and Risk of Type 2 Diabetes Mellitus: A Systematic Review and Meta-Regression Analysis of Prospective Cohort Studies. Nutrients. 2016 Nov 19;8(11).
  • Rodrguez-Morn M et al. Oral magnesium supplementation improves insulin sensitivity and metabolic control in type 2
  • diabetic subjects: a randomized double-blind controlled trial. Diabetes Care. 2003 Apr;26(4):1147-52.
  • Nationale Verzehrsstudie II, Ergebnisbericht Teil II, hrsg. vom Max Rubner-Institut, Bundesforschungsinstitut fr Ernhrung und Lebensmittel, Karlsruhe 2008.
  • Kass L et al. Effect of magnesium supplementation on blood pressure: a meta-analysis. Eur J Clin Nutr 2012 66(4): 411-8.
  • Dibaba DT et al. Dietary magnesium intake and risk of metabolic syndrome: a metaanalysis. Diabet Med 2014, 31(11): 1301-9.
  • Dong JY et al. Magnesium intake and risk of type 2 diabetes: meta-analysis of prospective cohort studies. Diabetes Care. 2011 34(9): 2116-22.

Bildunterschrift: Zuckerpuppe
Bildquelle: Verla-Pharm Arzneimittel

zuletzt bearbeitet: 26.03.2017 nach oben

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