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BDI betont bei der Digitalisierung das individuelle Arzt-Patienten-Verhältnis

Patienten dürfen im E-Health-System nicht allein gelassen werden

Die Delegiertenversammlung des Berufsverbandes Deutscher Internisten e.V. (BDI) begrt den sinnvollen Einsatz der Digitalisierung, die auch in der Patientenversorgung zur Verfgung stehen soll. Insbesondere die Einfhrung der E-Card, die mit dem Einverstndnis des Patienten wichtige Information ber seine Erkrankung und die Behandlung enthalten kann, verspricht eine Verbesserung der Versorgung, insbesondere bei Notfllen.

Auch die Einfhrung einer Videosprechstunde bei Folgekontakten von Arzt und Patient ist sinnvoll. "Diese Neuerungen sowie weitere digitale Kommunikationsmittel mssen jedoch angemessen honoriert werden", fordert BDI-Prsident Dr. Hans-Friedrich Spies.

"Gleichzeitig ist zu befrchten", so Dr. Spies, "das eine weitere Nivellierung und Schematisierung von Behandlungsvorgaben ber die Digitalisierung das individuelle Arzt-Patienten-Verhltnis bedrohen wird. Dies gilt es unter allen Umstnden zu vermeiden."

Krankheit und deren Behandlung ist keine Ware, die man im Internet bestellt, sondern oft eine existentielle empfundene Bedrohung, die Emotionen auslst. Ohne rztliche Begleitung ist eine geordnete Diagnostik und Behandlung nicht mglich. Auch drfen Menschen, die die Informationstechnologie nicht beherrschen, im Gesundheitswesen nicht benachteiligt werden. Der Patient darf mit den von ihm erhobenen Daten und Ergebnissen im E-Health-System nicht allein gelassen werden.

zuletzt bearbeitet: 21.05.2017 nach oben

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