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Gemeinsam gegen Diabetes

Auftaktveranstaltung der BZgA-Geschäftsstelle "Nationale Aufklärungs- und Kommunikationsstrategie zu Diabetes mellitus"

Zur heutigen Auftaktveranstaltung der Geschftsstelle "Nationale Aufklrungs- und Kommunikationsstrategie zu Diabetes mellitus" der Bundeszentrale fr gesundheitliche Aufklrung (BZgA) kommen in Kln Vertreterinnen und Vertreter der Wissenschaft, Fachgesellschaften, Verbnde, rzteschaft und des ffentlichen Gesundheitsdienstes zusammen.

Lutz Stroppe, Staatssekretr im Bundesministerium fr Gesundheit: "Die Bekmpfung der Volkskrankheit Diabetes ist eine gesundheitspolitische Herausforderung ersten Ranges. Mit dem Prventionsgesetz strken wir die Gesundheitsfrderung in allen Lebensbereichen, um lebensstilbedingte Krankheiten wie Diabetes zu vermeiden, bevor sie entstehen. Um Diabetes und seinen schweren Folgeerkrankungen wirksam vorzubeugen, mssen wir gemeinsam gesundheitsbewusstes Verhalten frdern - dazu gehren Lust auf Bewegung und eine gesunde Ernhrung, aber auch eine gute Frherkennung und rechtzeitige Behandlung der Krankheit. Wichtig ist, frhzeitig ber Diabetes zu informieren, um die Diabetes-Prvention in Deutschland einen entscheidenden Schritt voranzubringen."

Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der Bundeszentrale fr gesundheitliche Aufklrung (BZgA), betont: "Die Nationale Aufklrungs- und Kommunikationsstrategie zu Diabetes mellitus soll dazu beitragen, das Erkrankungsrisiko fr Diabetes zu senken, Erkrankte frh zu erkennen und frh zu behandeln. Alle in Deutschland aktiven Krfte und ihre Prventionspotentiale auf solider Datengrundlage zu bndeln, ist Ziel der nationalen Strategie. Der fachliche Austausch mit Expertinnen und Experten hilft, die Manahmen effektiv gestalten zu knnen, um die Prvention von Diabetes und seiner Folgeerkrankungen in Deutschland nachhaltig zu verbessern."

In Deutschland leiden circa 7,2 Prozent der Erwachsenen im Alter von 18 bis 79 Jahren an Diabetes mellitus. Circa 90 bis 95 Prozent davon sind an Typ-2-Diabetes erkrankt. Risikofaktoren fr einen Typ-2-Diabetes sind neben einer erblichen Vorbelastung u. a. bergewicht, ungesunde Ernhrung, mangelnde krperliche Bewegung und Rauchen. Gesunde Ernhrung, ein aktiver Lebensstil und Gewichtsabnahme knnen das Risiko, an Diabetes zu erkranken, erheblich senken. Auch bei bereits vorhandenem Diabetes ist ein gesunder Lebensstil neben einer guten Behandlung von groer Bedeutung, um ernsthafte Folgeerkrankungen und Komplikationen des Diabetes, wie beispielsweise Herzinfarkt, Nierenversagen, Amputation oder Erblindung, zu vermeiden.

Die Geschftsstelle "Nationale Aufklrungs- und Kommunikationsstrategie zu Diabetes mellitus" wurde 2016 eingerichtet. Ihre Aufgabe ist es, in enger Zusammenarbeit mit allen Beteiligten ein umfassendes, qualittsgesichertes und evidenzbasiertes Aufklrungs- und Informationsangebot zu entwickeln und umzusetzen. Die unterschiedlichen Manahmen sprechen gezielt Menschen mit und ohne Diabetes an, ferner besonders gefhrdete Gruppen, wie Schwangere oder Menschen mit Adipositas, sowie Personen, die dazu beitragen, dass Wissen ber Diabetes weiter zu verbreiten.

Weitere Informationen

BZgA-Geschftsstelle
Hintergrnde zur Geschftsstelle "Nationale Aufklrungs- und Kommunikationsstrategie zu Diabetes mellitus" auf der Internetseite der Bundeszentrale fr gesundheitliche Aufklrung (BZgA)

zuletzt bearbeitet: 26.06.2017 nach oben

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