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Diabetisches Fußsyndrom - Eine der häufigsten Folgeerkrankungen des Diabetes

Pressemitteilung: Klinikum Karlsburg

Karlsburg eröffnet Fußambulanz, um Amputationsrate zu senken

"Kein Arzt mchte Amputationen vornehmen, doch leider kommen viele Diabetiker zu spt, um diesen schweren Eingriff noch verhindern zu knnen", sagt Oberarzt Dr. Jrg Reindel, Internist und Diabetologe im Klinikum Karlsburg. Die Zahl der jhrlichen Amputationen aufgrund eines diabetischen Fusyndroms stieg in Deutschland innerhalb der letzten zehn Jahre von 29.000 auf derzeit etwa 40.000 Amputationen.

Im Diabetes-Klinikum Karlsburg mchte man diesem Trend entgegenwirken und bietet den Patienten ab sofort eine Fuambulanz an. Sie bernimmt die vor- und nachstationre Betreuung von Diabetikern mit einem Fusyndrom und hilft den Hausrzten bei der fachlichen Abklrung.

Das diabetische Fusyndrom ist eine der hufigsten Folgeerkrankungen des Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) und umfasst jegliche Vernderungen am Fu von Patienten mit Diabetes, angefangen von Verschwielungen bis hin zu Geschwren. Jeder vierte Diabetiker ist im Laufe seines Lebens von einer solchen Fulsion betroffen. Da viele Patienten zustzlich an einer Nervenschdigung litten, wrden sie Verletzungen und Wunden gar nicht mehr spren und Infektionen knnten sich rasch ausbreiten, erklrt Dr. Reindel.

"In Karlsburg gewhrleisten wir nun die interdisziplinre Behandlung fr die Betroffenen. Ein Spezialistenteam aus Diabetologen, Radiologen, Gefchirurgen, Fuchirurgen, Podologen und orthopdischen Schuhmachern garantiert die optimale Betreuung bei kurzen Wegen", betont Dr. Reindel. Gleichzeitig appelliert er an Diabetiker und ihre Hausrzte, den Fen mehr Beachtung zu schenken, sie regelmig nach Druckstellen abzusuchen und grndlich zu pflegen.

Anmeldungen zur Fuambulanz (mit berweisung des Hausarztes) nimmt telefonisch Frau Cornelia Peters entgegen: 038355-701397.

zuletzt bearbeitet: 27.03.2010 nach oben

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