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Diabetes-Nachrichten

Was gibt es Neues in Sachen Diabetes? Diese Frage recherchiert die Redaktion des Diabetes-Portals DiabSite regelmäßig bei Forschungseinrichtungen, pharmazeutischen Unternehmen, Krankenkassen und Interessenverbänden. In den Jahresarchiven können Sie nachlesen was gestern in der Diabeteswelt neu war.

Mit dem DiabSite Diabetes-Newsletter und im DiabSite Diabetes-Weblog halten wir Sie stets aktuell auf dem Laufenden.

28.05.2020

Kooperation zwischen TEB e.V. Selbsthilfe und DDH-M

TEB e.V. Selbsthilfe ist eine unabhängige, gemeinnützige und besonders förderungswürdige selbstständige Selbsthilfeorganisation, die sich für Menschen mit Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse und deren Nachbarorganen unter besonderer Berücksichtigung des Bauchspeicheldrüsenkrebses einsetzt. Die Deutsche Diabetes-Hilfe - Menschen mit Diabetes (DDH-M) e.V., als gemeinnützige Patientenorganisation der Selbsthilfe und Interessenvertretung im Bereich Diabetes, und TEB e.V. arbeiten zur Verfolgung ihrer Ziele ab sofort eng zusammen. Kooperation zwischen TEB e.V. Selbsthilfe und DDH-M, Nachricht lesen

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27.05.2020

Patienten profitieren von Digitalisierung der Diabetesberatung

Die im Zuge der COVID-19-Pandemie erlassenen Kontaktbeschränkungen wirken tief in den Gesundheitsbereich und in Therapieangebote hinein. Insbesondere chronisch kranke Menschen haben in dieser Zeit einen hohen Bedarf an Beratung, Schulung und Betreuung durch Gesundheitsfachpersonal. Diabetesfachkräfte müssen daher nach wie vor auf dem aktuellen Stand technischer und medizinischer Entwicklungen sein. Um diesem Bedarf bestmöglich entsprechen zu können, bietet der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e. V. (VDBD) Diabetesfachkräften nun ein Angebot digitaler Fortbildungsformate an, da diese größtenteils nicht wie gewohnt als Präsenzveranstaltungen stattfinden können. Über die VDBD AKADEMIE können sich Diabetesfachkräfte zu Themen wie Hybrid Closed Loop-Systemen digital fortbilden. Patienten profitieren von Digitalisierung der Diabetesberatung, Nachricht lesen

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26.05.2020

Nationale Diabetesstrategie in der neuen Corona-Normalität

Über der Corona-Krise, die weiter unser aller Leben bestimmt, ist eines fast in Vergessenheit geraten: Mehr als sieben Millionen Menschen in Deutschland haben Diabetes Typ 1 und 2. Mit stark steigender Tendenz: Täglich (!) erkranken mehr als 1500 Menschen neu an der chronischen Krankheit und jeder 5. Todesfall (!) in Deutschland hängt mit Diabetes zusammen. Nach wie vor steht die Umsetzung der Nationalen Diabetesstrategie aus. Sie wurde im Koalitionsvertrag 2018 zugesichert. "Mit unserer 3. Aktion von www.diabetes-stimme.de wenden wir uns direkt an Gesundheitsminister Spahn und die Fraktionsvorsitzenden von CDU/CSU und SPD mit der dringenden Bitte: "Vergesst uns nicht! Die Versorgung der Menschen mit Diabetes muss auch in Zukunft gesichert sein" - darauf weist Dr. Jens Kröger, Vorstandsvorsitzender von diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe, gemeinsam mit den Partnern von Diabetes-Stimme hin. Nationale Diabetesstrategie in der neuen Corona-Normalität, Nachricht lesen

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24.05.2020

"Schlankmacher"-Gen heizt Fettverbrennung an

Ein internationales ForscherInnenteam unter Beteiligung des IMBA - Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften - konnte nachweisen, dass Mutationen eines bestimmten Gens mit erhöhter Fettverbrennung und Glukosetoleranz in Verbindung stehen und zu einer genetisch determinierten schlanken Linie führen. Das berichten die WissenschaftlerInnen in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift Cell. "Schlankmacher"-Gen heizt Fettverbrennung an, Nachricht lesen

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21.05.2020

Videoschulungen unterstützen Menschen mit Diabetes

Menschen mit Diabetes stellen unter bestimmten Umständen eine Risikogruppe für Covid-19 dar. Erste Studien geben Hinweise darauf, dass eine Covid-19-Erkrankung bei Diabetes einen ungünstigeren Verlauf nehmen kann. Ein prinzipiell veränderbarer Risikofaktor betrifft erhöhte Glukosewerte, die das Immunsystem schwächen. Um Patientinnen und Patienten bei der Umsetzung der Therapie mit dem Ziel einer besseren Glukoseeinstellung zu unterstützen, gibt es in den KV-Bezirken Nordrhein, Westfalen-Lippe, Niedersachsen und mit Einschränkungen in Rheinland-Pfalz Ausnahmeregelungen für eine Videoschulung statt der üblichen Präsenzgruppenschulung. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG), der Bundesverband Niedergelassener Diabetologen (BVND), der Verband der Diabetes Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland (VDBD) und diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe begrüßen dies und fordern neben bundeseinheitlichen Regelungen auch einen dringlichen Ausbau der dafür erforderlichen flächendeckenden Infrastruktur. Videoschulungen unterstützen Menschen mit Diabetes, Nachricht lesen

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19.05.2020

Neues vom Deutschen Zentrum für Diabetesforschung

In Deutschland leiden etwa 18 Millionen Menschen an einer nicht-alkoholischen Fettleber. Die Ursachen dieser Erkrankung sind vielfältig und schließen neben Umwelt- auch genetische Faktoren ein. Forschende des DZD haben jetzt neue Gene entdeckt, die bei der Entstehung einer Fettleber eine Rolle spielen. Die Gene IRGM, Ifgga2 und Ifgga4 sorgen bei Menschen bzw. bei Mäusen für die Produktion regulatorischer Proteine der Familie der immun-assoziierten GTPasen, die einer Fettansammlung in der Leber entgegenwirken. Eine genetische Veränderung führt jedoch dazu, dass weniger dieser Proteine gebildet werden. Die Ergebnisse wurden jetzt im 'Journal of Hepatology' veröffentlicht. Neues vom Deutschen Zentrum für Diabetesforschung, Nachricht lesen

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18.05.2020

COVID-19

Menschen mit Vorerkrankungen insbesondere des Herzens und der Gefäße sind besonders gefährdet für einen schweren COVID-19 Verlauf. Zu den wichtigsten Vorerkrankungen gehören Herzschwäche, Herzinfarkt, Diabetes und Bluthochdruck. Überall auf der Welt beobachten Mediziner bei diesen Patienten den Verlauf der Erkrankungen und notieren Besonderheiten. Solche Beobachtungsstudien sind für Behandlungsempfehlungen aber häufig zu vage, manche Fragen lassen sich auf diese Weise überhaupt nicht klären. COVID-19, Nachricht lesen

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17.05.2020

Hohe Messgenauigkeit

Zuverlässige Blutzuckermesswerte sind wie ein Kompass im Diabetesalltag: Als Wegweiser für Therapieentscheidungen und Orientierung zur Stoffwechseleinstellung ist die Genauigkeit der Messergebnisse essentiell, um die Therapieziele zu erreichen. Das Accu-Chek Guide Blutzuckermessgerät hat die international geltenden Richtlinien zur Messgenauigkeit im Rahmen einer aktuellen Studie[1] erneut erfüllt. Im Vergleich von insgesamt 18 Blutzuckermessgeräten liefert Accu-Chek Guide im besonders engen Toleranzbereich die genauesten Ergebnisse und übertrifft so deutlich die Vorgaben der ISO-Norm (DIN EN ISO 15197:2015). Hohe Messgenauigkeit, Nachricht lesen

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15.05.2020

Ein Balanceakt

Wissenschaft, Politik und Geldgeber stehen vor einer großen Herausforderung: Während sie die COVID-19-Pandemie so schnell wie möglich und mit noch mehr Mitteln eindämmen sollen, müssen sie sich auch um die wachsende Bedrohung durch andere Krankheiten kümmern. Dieser Balanceakt und die Reaktion der Forschungsgemeinschaft werden für die weltweite Gesundheitslage der nächsten Jahre richtungsweisend sein, argumentieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München und des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in einem Kommentar in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals Cell. Ein Balanceakt, Nachricht lesen

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12.05.2020

Corona-relevante Vorerkrankungen

Angesichts der vielen Menschen mit erhöhtem Risiko für einen schwerwiegenden Covid-19-Verlauf in Deutschland kritisiert das Wissenschaftsbündnis Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK) die mangelhafte Prävention dieser Risikofaktoren in Deutschland. "Diabetes, Herzerkrankungen und Tabakabhängigkeit sind alles Vorerkrankungen, die sich durch politische Maßnahmen verringern lassen", sagt Professor Dr. med. Monika Kellerer, Präsidentin der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). "Doch die Bundesregierung hat hier jahrelang die Empfehlungen der WHO ignoriert. Auch deshalb sind nun mehr Menschen in Deutschland gefährdet, schwer an Covid-19 zu erkranken und zu sterben." DANK erkennt die großen Anstrengungen der Politik an, die Pandemie jetzt unter Kontrolle zu bringen. "Aber frühere effektivere Maßnahmen, beispielsweise für eine gesunde Ernährung und zur Eindämmung der Adipositas und des Rauchens, hätten die Chancen vieler Betroffener erheblich verbessert", sagt Professor Dr. med. Martina de Zwaan, Vorstand der Deutschen Adipositas Gesellschaft (DAG). Corona-relevante Vorerkrankungen, Nachricht lesen

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11.05.2020

Diabetes-Fuß-Zentrum Jena erneut zertifiziert

Wer mit Diabetes lebt, sorgt sich nicht nur um seinen Blutzucker, sondern auch um Folgeerkrankungen, etwa das Diabetische Fußsyndrom. "Obwohl nur etwa drei Prozent aller Diabetes-Typ-1- und -Typ-2-Patienten im Laufe ihrer Erkrankung an einem offenen Fuß leiden, darf das diabetische Fußsyndrom nicht unterschätzt werden. Denn unbehandelt oder schlecht versorgt, droht im schlimmsten Fall die Gefahr einer Amputation", weiß Dr. Gudrun Eidner, Leiterin der Spezialsprechstunde für Patienten mit Diabetischem Fußsyndrom in der Klinik für Innere Medizin III am Universitätsklinikum Jena (UKJ). Diabetes-Fuß-Zentrum Jena erneut zertifiziert, Nachricht lesen

Stoffwechselerkrankung Diabetes und Parodontitis beeinflussen sich gegenseitig

Diabetes mellitus und Zahnfleischentzündungen haben mehr gemeinsam als auf den ersten Blick vermutet: Beide Erkrankungen betreffen Millionen Menschen in Deutschland, beginnen häufig zunächst ohne Beschwerden, verlaufen lange Zeit unbemerkt, beeinflussen sich gegenseitig und können schwere gesundheitliche Folgen haben: Dauerhaft zu hohe Blutzuckerwerte schwächen die Widerstandskraft des Zahnhalteapparates und machen ihn anfälliger für Infektionen und Entzündungen. Eine solche Parodontitis wiederum kann die Stoffwechsellage negativ beeinflussen. Gehen Menschen mit Diabetes Typ 1 oder Typ 2 regelmäßig zur Zahnkontrolle und beziehen Zahnärzte bei Patienten mit Parodontitis und Übergewicht die Möglichkeit eines bestehenden Typ-2-Diabetes in ihre Diagnostik ein, können beide Erkrankungen früh erkannt und weiteren gesundheitlichen Folgen vorgebeugt werden. Darauf macht die gemeinnützige Organisation diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe anlässlich des Europäischen Tags der Parodontologie am 12. Mai 2020 aufmerksam. Stoffwechselerkrankung Diabetes und Parodontitis beeinflussen sich gegenseitig, Nachricht lesen

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10.05.2020

Keine Entwarnung für Menschen mit Diabetes

Mehr als 4 Millionen Corona-Infizierte weltweit meldet die Johns-Hopkins-Universität heute. Über 280.000  Menschen sind seither an COVID-19 gestorben. Noch ist die Zahl der Neuerkrankungen in Deutschland gering, doch der Faktor "R" ist auf über 1 gestiegen. Das heißt: 10 Infizierte stecken 11 weitere Menschen an. Vor allem Diabetikerinnen und Diabetiker sollten die Regelungen zu Eindämmung der Pandemie weiterhin berücksichtigen. Keine Entwarnung für Menschen mit Diabetes, Nachricht lesen

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08.05.2020

Neues zur Diabetes-Studie "Fr1da plus" am Helmholtz Zentrum München

Flächendeckende Antikörpertests gegen das neue Coronavirus SARS-CoV-2 könnten dabei helfen, realistische Werte über die Infektionshäufigkeit mit dem Erreger zu erhalten. Forschende der etablierten Screening-Studie "Fr1da plus", die Kinder in Bayern auf ein Frühstadium von Typ-1-Diabetes testen, beziehen diese Test nun direkt in ihre Untersuchungen mit ein. Gemeinsam mit einem bestehenden Netzwerk aus rund 600 Kinder-und Jugendärztinnen und -ärzten und unter der Leitung des Helmholtz Zentrums München könnten sie bis zu 65.000 Blutproben aus der Fr1da-plus-Studie nun auch auf das Vorhandensein von Antikörpern gegen SARS-CoV-2 testen. Neues zur Diabetes-Studie "Fr1da plus" am Helmholtz Zentrum München, Nachricht lesen

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07.05.2020

Diabetes in unserer Gesellschaft - eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) schreibt zum siebten Mal ihre Medienpreise für herausragende journalistische Beiträge zum Thema Diabetes aus. Diabetes mellitus zählt zu den großen Volkskrankheiten. Experten schätzen, dass die Zahl der Erkrankten in den kommenden zwei Jahrzehnten von derzeit über sieben Millionen auf bis zu zwölf Millionen ansteigen wird. Diese Entwicklung ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung. Wie ist das Gesundheitssystem gerüstet, um eine so hohe Zahl von Menschen mit Diabetes zu versorgen? Wie geht die Gesellschaft mit Diabetespatientinnen und -patienten um? Welche Handlungsmöglichkeiten haben Betroffene, um ihre Wünsche und Bedürfnisse zu äußern? "Diabetes in unserer Gesellschaft" ist der Fokus der Medienpreise 2020. Einsendeschluss für Beiträge ist der 31. Juli 2020. Diabetes in unserer Gesellschaft - eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, Nachricht lesen

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06.05.2020

Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft zum Tag gegen den Schlaganfall

Schwere Atemwegserkrankungen und Lungenentzündungen - das sind bekannte gravierende Auswirkungen von COVID-19. Doch das Virus kann - insbesondere bei schweren Verläufen - auch zu einem Schlaganfall führen. Darauf macht die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) anlässlich des Tages gegen den Schlaganfall aufmerksam, der am 10. Mai als bundesweiter Aktionstag stattfindet. Zudem betont die DSG, dass ein Schlaganfall immer ein medizinischer Notfall ist und Erkrankte ihre Anzeichen ernst nehmen und sich in Behandlung begeben sollten - auch während der Corona-Pandemie. In Krankenhäusern sei das Infektionsrisiko sehr gering. Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft zum Tag gegen den Schlaganfall, Nachricht lesen

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04.05.2020

Menschen mit Diabetes sind nicht grundsätzlich COVID-19-Risikopatienten

Menschen mit einem gut eingestellten Diabetes mellitus erkranken nicht häufiger an COVID-19 als die Durchschnittsbevölkerung. Zwar gibt es Hinweise darauf, dass der Krankheitsverlauf bei dieser Patientengruppe schwerer sein kann, doch die meisten an COVID-19 Verstorbenen mit Diabetes waren hochbetagt und hatten weitere Erkrankungen. Aktuelle medizinische Daten rechtfertigten nicht den Ausschluss von der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben allein aufgrund einer Diabetes-Erkrankung, so Experten der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Dies gelte für Kitas, Schulen sowie soziale Kontakte im Allgemeinen, den Berufsalltag und die -ausbildung. Darauf weist der DDG Ausschuss "Soziales" in einem Positionspapier anlässlich der derzeitigen schrittweisen Öffnungen des öffentlichen Lebens hin. Menschen mit Diabetes sind nicht grundsätzlich COVID-19-Risikopatienten, Nachricht lesen

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03.05.2020

Klinische Studie zu Passiv-Immunisierung bei COVID-19 gestartet

Nach einer Infektion mit dem neuen Coronavirus bilden Menschen in der Regel spezifische Antikörper, die Patienten mit einer akuten COVID-19-Erkrankung bei der Bewältigung der Erkrankung helfen könnten. Die Wirksamkeit einer Therapie mit Antikörpern, die sich im Blut Genesener befinden, ist bisher wissenschaftlich aber nicht ausreichend belegt. Daher haben Experten der Deutschen Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie (DGTI) die deutschlandweit angelegte CAPSID-Studie gestartet. Ziel ist es, herauszufinden, ob und wie Antikörper gegen SARS-CoV-2 bei akut an COVID-19 erkrankten Patienten wirken. Klinische Studie zu Passiv-Immunisierung bei COVID-19 gestartet, Nachricht lesen

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02.05.2020

COVID-19 nicht auf die leichte Schulter nehmen

"Man hat mir erzählt, ich wäre fast gestorben", sagt Andreas Meier. Der 60-Jährige liegt auf einer Isolierstation im Bundeswehrkrankenhaus Hamburg und wird nach seiner schweren Covid-19-Erkrankenhaus in Kürze als genesen entlassen. COVID-19 nicht auf die leichte Schulter nehmen, Nachricht lesen

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01.05.2020

Veranlasste Leistungen

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Mittwoch die befristete Ausnahmeregelung zur telefonischen Feststellung einer Arbeitsunfähigkeit durch Vertragsärztinnen und Vertragsärzte um zwei Wochen verlängert. Die Ausnahmeregelung wäre bei Nichtverlängerung am 4. Mai 2020 ausgelaufen. Veranlasste Leistungen, Nachricht lesen

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30.04.2020

Schulöffnungen: Kinder mit Diabetes können am Unterricht teilnehmen

Über zehn Millionen Schülerinnen und Schüler konnten in den vergangenen Wochen aufgrund der Corona-Pandemie nicht die Schulbank drücken. Nun wird in Deutschland vorsichtig der Schulbetrieb wieder aufgenommen. Bundesweit gibt es jedoch einzelne Einrichtungen, die Kinder und Jugendliche mit einem Diabetes mellitus davon vorerst ausnehmen. Sie beziehen sich dabei auf den Hinweis des Robert Koch-Instituts (RKI), dass Diabetespatienten zur Risikogruppe zählen. Die Arbeitsgemeinschaft "Pädiatrische Diabetologie" der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) weist in einer Stellungnahme darauf hin, dass laut aktuellem internationalen Forschungsstand Kinder und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes nicht häufiger oder schwerer an COVID-19 erkranken als andere Kinder. Sie fordert daher dazu auf, Betroffene nicht auszugrenzen und sie ebenso am Unterricht teilhaben zu lassen wie ihre stoffwechselgesunden Mitschülerinnen und -schüler. Schulöffnungen: Kinder mit Diabetes können am Unterricht teilnehmen, Nachricht lesen

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29.04.2020

Menschen mit Diabetes brauchen jetzt digitale Schulungen

Aufgrund der COVID-19-Pandemie hat der Gemeinsame Bundes-Ausschuss (G-BA) mit Wirkung vom 08.04.2020 eine Ausnahmeregelung für Schulungen und Dokumentationen im Rahmen von DMPs beschlossen. Danach kann die Teilnahme an Schulungen für Patientinnen und Patienten im Jahr 2020 ausgesetzt werden, solange die Pandemie dies erfordert. diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe begrüßt diesen Beschluss, weist aber darauf hin, dass es nun dringend digitale Lösungen für die Menschen mit Diabetes geben muss, die engmaschig betreut und geschult werden müssen und fordert eine Erweiterung der DMP-Verträge um digitale Schulungen, um auch diese Menschen mit Diabetes in Zeiten von Corona optimal versorgen zu können. Menschen mit Diabetes brauchen jetzt digitale Schulungen, Nachricht lesen

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28.04.2020

Bauchfett und Diabetes Typ 2

Wo sich Fett im Körper anlagert und wie stark man von einer Lebensstil-Intervention profitiert, hängt unter anderem von der Insulin-Sensitivität des Gehirns ab. Reagiert das Gehirn empfindlich auf das Hormon, nimmt man deutlich ab, reduziert ungesundes Bauchfett und kann auch langfristig das Gewicht halten. Reagiert das Gehirn nur wenig oder gar nicht auf Insulin, verliert man nur zu Beginn der Maßnahme etwas Gewicht und nimmt dann wieder zu. Auch das viszerale Fett steigt langfristig weiter an. Das sind Ergebnisse einer Langzeitstudie, die jetzt in Nature Communications veröffentlicht wurde. Bauchfett und Diabetes Typ 2, Nachricht lesen

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27.04.2020

Fastenmonat Ramadan: Alte und neue Herausforderung für chronisch Erkrankte während der Corona-Pandemie

Für die etwa 4,7 Millionen in Deutschland lebenden Muslime hat am 23. April der religiöse Fastenmonat Ramadan begonnen. Obwohl Menschen mit chronischen Erkrankungen wie einem Diabetes mellitus von der Pflicht zu fasten befreit sind, machen trotzdem viele muslimische Diabetespatientinnen und -patienten von dieser Ausnahme keinen Gebrauch. Doch beispielsweise bei Schwangerschaftsdiabetes oder einem schlecht eingestellten Diabetes kann das tägliche Fasten erhebliche Gesundheitsrisiken bergen. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) rät Menschen mit Diabetes daher, nur unter ärztlicher Begleitung zu fasten - Risikopatienten sollten darauf besser ganz verzichten. Zudem geht während der Corona-Pandemie ein entgleister Diabetesstoffwechsel mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf einher. Wie medizinisches Personal im Ramadan kulturell sensibel begleiten kann und wie Patienten ihre Blutzuckerwerte stabil halten, erklären Dr. med. Mahmoud Sultan und Johanna Karapinar von der AG "Diabetes und Migranten" der DDG. Fastenmonat Ramadan: Alte und neue Herausforderung für chronisch Erkrankte während der Corona-Pandemie, Nachricht lesen

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25.04.2020

Covid-19: Risikogruppen schützen

Covid-19 gefährdet betroffene Menschen in sehr unterschiedlichem Ausmaß. Dabei ist allein das Alter der Patienten weniger entscheidend als vielmehr Komorbiditäten, die allerdings mit dem Alter häufig zunehmen. Zur Bewältigung der mit der Pandemie verbundenen Herausforderungen ist daher auch eine gezielte Versorgung von Komorbiditäten erforderlich. Schwere Verläufe von Covid-19 und intensivmedizinische Versorgung können dadurch erheblich besser beherrscht und reduziert werden. Darauf weisen Gesundheitsforscher aus dem Institut Arbeit und Technik (IAT/ Westfälische Hochschule) hin. Covid-19: Risikogruppen schützen, Nachricht lesen

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Dr. Michael Hägele

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