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Diabetes-Nachrichten

Was gibt es Neues in Sachen Diabetes? Diese Frage recherchiert die Redaktion des Diabetes-Portals DiabSite regelmäßig bei Forschungseinrichtungen, pharmazeutischen Unternehmen, Krankenkassen und Interessenverbänden. In den Jahresarchiven können Sie nachlesen was gestern in der Diabeteswelt neu war.

Mit dem DiabSite Diabetes-Newsletter und im DiabSite Diabetes-Weblog halten wir Sie stets aktuell auf dem Laufenden.

26.01.2021

Diabetiker Allianz fordert Qualitätsmasken für alle Menschen mit Diabetes

Die bislang verwendeten Alltagsmasken gelten angesichts des hohen Infektionsgeschehens als nicht mehr ausreichend. Eine deutliche Verbesserung der Lage wird erst mit der Impfung der Mehrzahl der Bevölkerung erwartet. Allerdings werden noch einige Monate vergehen, bis ein wirksamer Impfschutz erreicht ist. Bis dahin steigt die Bedeutung anderer Schutzmaßnahmen. Diabetiker Allianz fordert Qualitätsmasken für alle Menschen mit Diabetes, Nachricht lesen

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25.01.2021

Coronavirus-Antigen-Schnelltests zur Eigenanwendung

Die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände begrüßt den Plan der Bundesregierung, dass sich künftig auch Privatpersonen Coronavirus-Antigen-Schnelltests zur Eigenanwendung kaufen dürfen und zuhause auf das Corona-Virus testen können. "Corona-Schnelltests für Privatpersonen sind eine vernünftige Ergänzung der Teststrategie im Kampf gegen die Pandemie", sagt ABDA-Präsidentin Gabriele Regina Overwiening: "Die beste Variante ist und bleibt weiterhin, einen Corona-Schnelltest von einem kompetenten Heilberufler durchführen und auswerten zu lassen. Dies ist auch deswegen wichtig, damit der Meldeweg an die Gesundheitsämter schnell und sicher verläuft. Wenn sich aber zusätzlich nun auch Privatpersonen selbst testen können, weil es genügend geeignete Tests gibt, sollten wir als Gesellschaft diese Chance auch nutzen. Apotheken werden diese Tests anbieten und kompetent dazu beraten. An jeden positiven Test zuhause sollte sich jedoch ein sofortiger Anruf beim Hausarzt bzw. beim Gesundheitsamt anschließen. Nur ein PCR-Test vom Labor kann das Ergebnis des Schnelltests sicher bestätigen und damit das Infektionsgeschehen präzise abbilden." Coronavirus-Antigen-Schnelltests zur Eigenanwendung, Nachricht lesen

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23.01.2021

Veranlasste Leistungen

Angesichts des anhaltend dynamischen Infektionsgeschehens hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die geltenden Corona-Sonderregeln für ärztlich verordnete Leistungen um weitere zwei Monate bis 31. März 2021 verlängert. Den entsprechenden Beschluss fasste der G-BA am 21.01.2021. Die Sonderregeln betreffen insbesondere die Möglichkeit der Videobehandlung, Verordnungen nach telefonischer Anamnese, verlängerte Vorlagefristen für Verordnungen sowie verschiedene Erleichterungen bei Verordnungsvorgaben. Ziel ist es, direkte Arzt-Patientenkontakte weiterhin möglichst gering zu halten. Bereits im Dezember 2020 hatte der G-BA die Möglichkeit zur telefonischen Krankschreibung bei leichten Atemwegserkrankungen und für Krankentransportfahrten von COVID-19-positiven Versicherten bis zum 31. März 2021 verlängert. Veranlasste Leistungen, Nachricht lesen

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22.01.2021

COVID-19-Risiko für Vorerkrankte

Auch jüngere Menschen mit gravierenden Vorerkrankungen haben ein erhöhtes Risiko, schwer an COVID-19 zu erkranken und schlimmstenfalls daran zu sterben. Um die Risiken in dieser Personengruppe zu senken, sollten sie daher frühzeitig eine COVID-19-Impfung erhalten. Dies fordert die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) gemeinsam mit den Schwerpunktgesellschaften der Inneren Medizin[*] und der Arbeitsgemeinschaft Wissenschaftlicher Medizinischer Fachgesellschaften (AWMF). Welche internistischen Krankheitsbilder mit einem erhöhten COVID-19-Risiko verbunden sind, haben Experten in einer Stellungnahme zu den Impf-Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) zusammengefasst. COVID-19-Risiko für Vorerkrankte, Nachricht lesen

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21.01.2021

Typ-2-Diabetes

Eine erfolgreiche Gewichtsreduktion gilt als wichtiger Teil der Therapie von Typ-2-Diabetes. Trotzdem tauchen immer wieder Studien auf, die den Stellenwert des Abnehmens in Frage stellen. Neue Daten einer groß angelegten Beobachtungsstudie, die am DIfE in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD) durchgeführt wurde, sprechen aber für die aktuellen Empfehlungen der Ärzte. Die im Fachblatt Diabetologia veröffentlichten Ergebnisse deuten darauf hin, dass Fettleibigkeit und Gewichtszunahme zu Gefäßstörungen führen können, die Haupterkrankungs- und Haupttodesursache für Menschen mit Typ-2-Diabetes sind. Typ-2-Diabetes, Nachricht lesen

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20.01.2021

Ärztinnen und Ärzte entlasten, Diabetesfachberufe aufwerten

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) veröffentlicht gemeinsam mit beteiligten Fachverbänden eine "Empfehlung zu ärztlichen delegierbaren Leistungen in der Diabetologie". Sie definieren damit erstmals einen Handlungsrahmen für Aufgaben von nichtärztlichen Assistenzberufen in ihrem Fachbereich. Das Papier hat einen Orientierungscharakter - Ärztinnen und Ärzte entscheiden weiterhin selbst, inwieweit sie den Delegationsrahmen für sich nutzen möchten. Die Rahmenempfehlungen berücksichtigen dabei in größtmöglichem Spektrum auch das komplexe Thema Rechtssicherheit. Sie werden daher jährlich auf mögliche juristische Änderungen überprüft. Ziel der Empfehlung ist es, ärztliches Personal weitgehend zu entlasten und Diabetesfachberufe in ihrer Kompetenz zu stärken und aufzuwerten. Ärztinnen und Ärzte entlasten, Diabetesfachberufe aufwerten, Nachricht lesen

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18.01.2021

Fachgesellschaften raten Stillenden von Corona-Impfung ab

Nach bisherigem Kenntnisstand ist mit der Verabreichung von Nicht-Lebendimpfstoffen während der Stillzeit kein erhöhtes Risiko für die Stillende oder den Säugling verbunden.[1] Zur Anwendung von mRNA-Impfstoffen in der Stillzeit, wie z. B. den Einfluss auf den gestillten Säugling oder die Muttermilchproduktion/-sekretion, liegen jedoch derzeit keine Daten vor. Fachgesellschaften raten Stillenden von Corona-Impfung ab, Nachricht lesen

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17.01.2021

diabetesDE launcht neue kostenfreie Videoreihe

Wer neu an Diabetes Typ 1 oder Typ 2 erkrankt ist oder Angehörige und Freunde mit einer kürzlich erhaltenen Diabetes-Diagnose hat, steht zunächst vor vielen Fragen: Was ist der Unterschied zwischen Typ-1- und Typ-2-Diabetes? Wie hoch ist mein eigenes Risiko für Typ-2-Diabetes? Kann ich selbst etwas tun, um das Risiko zu senken? Kompakt und leicht verständlich statt lang und kompliziert - so wünschen sich viele Betroffene und Interessierte erste Informationen zum Einstieg. Menschen, die bereits länger mit der chronischen Stoffwechselerkrankung leben, benötigen mitunter aktuelle Kenntnisse zu spezielleren Themen. Beides bietet die neue kostenfreie Videoreihe von diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe. diabetesDE launcht neue kostenfreie Videoreihe, Nachricht lesen

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16.01.2021

Deutsche Diabetes Gesellschaft schreibt Medienpreise 2021 aus

"Diabetes in Corona-Zeiten: Risiken und Versorgungslage für chronisch Kranke in der Pandemie" - so lautet das Thema der achten Medienpreis-Ausschreibung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Wann gelten Menschen mit Diabetes als Risikopatienten? Welche Auswirkungen hat das Coronavirus auf Betroffene? Wie ist es während der Corona-Pandemie um ihre Versorgung bestellt? Was läuft gut - wo gibt es Mängel und Verbesserungsbedarf? Welche psychischen Auswirkungen hat die Pandemie auf Menschen mit Diabetes? Welche Behandlungswege sind erfolgsversprechend? Und welche Strategien und Maßnahmen zur Selbsthilfe haben Betroffene in dieser Zeit entwickelt, um der Erkrankung zu begegnen? Diese und ähnliche Fragen können im Fokus der Medieneinreichungen stehen. Journalisten aus dem deutschsprachigen Raum können sich mit herausragenden Berichten in den vier Kategorien Print, Hörfunk, Fernsehen und Online bewerben. Einsendeschluss für die Beiträge ist der 31. Juli 2021. Deutsche Diabetes Gesellschaft schreibt Medienpreise 2021 aus, Nachricht lesen

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15.01.2021

Beginn einer neuen Ära der Diabetestherapie?

Am 9. Dezember 2020 teilte die Firma Lilly in einer Pressemittelung die Resultate der Studie SURPASS-1 mit[1], der ersten einer Reihe von acht laufenden bzw. geplanten Phase-3-Studien, darunter fünf zur Registrierung und eine große kardiovaskuläre Outcome-Studie. Es wurde ihr Präparat LY3298176 (Tirzepatide) getestet, ein dualer Rezeptoragonist für GIP (Glucose-dependent Insulinotropic Polypeptide) und GLP-1 (Glucagon-Like Peptide-1). Tirzeptide wurde 478 Typ-2-Diabetespatienten, die mit Diät und körperlicher Aktivität ungenügend eingestellt waren, 1 x wöchentlich in Dosen von 5, 10 und 15 mg vs. Plazebo s.c. injiziert. Gegenüber dem Ausgangswert betrug nach 40 Wochen die Abnahme des HbA1c- Wertes -1.87 %, -1.89 % bzw. -2.07 % (Plazebo: +0.04 %), die des Gewichts -7.0 kg, -7.8 kg bzw. -0.5 kg (Plazebo: -0.7 kg). Etwa 85 - 90 % der Studienteilnehmer erreichten ein HbA1c <7 %, Werte <5.7 % registrierte man - dosisabhängig- bei einem Drittel bis der Hälfte. Beginn einer neuen Ära der Diabetestherapie?, Nachricht lesen

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14.01.2021

Tierisches Insulin wieder in Deutschland verfügbar

Das Jahr 2021 beginnt für Menschen mit Diabetes, die auf tierisches Insulin statt Humaninsulin angewiesen sind, mit einer frohen Botschaft: Per sofort sind die Insuline[*] wieder in Deutschland verfügbar, nachdem es wochenlang einen Exportstopp aus Großbritannien gegeben hat. Tierisches Insulin wird seit 2005 nicht mehr in Deutschland hergestellt, die betroffenen Patienten sind auf den Import aus Großbritannien angewiesen, da Schweineinsuline ausschließlich von der britischen Firma Wockardt Ltd. hergestellt und von der internationalen Apotheke Runge Pharma in Lörrach vertrieben werden. Die Versorgungssituation von Menschen mit Diabetes mellitus Typ 1, die tierisches Insulin statt Humaninsulin benötigen, war über Wochen dramatisch, sie fürchteten um ihr Leben. Tierisches Insulin wieder in Deutschland verfügbar, Nachricht lesen

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13.01.2021

Neujahrsvorsätze für ein gesundes Herz

Mit guten Vorsätzen in das neue Jahr zu starten, ist die beste Gelegenheit, aktiv für seine Fitness und seine Herzgesundheit zu werden. Aber auch angesichts der Corona-Pandemie ist ein gesunder Lebensstil mit regelmäßiger Bewegung und gesunder Ernährung für eine bessere Immunabwehr gegen Erkältung und Grippeinfekte wichtig, um eine zusätzliche Belastung im Falle einer Coronavirus-Infektion zu vermeiden.[*] Neujahrsvorsätze für ein gesundes Herz, Nachricht lesen

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12.01.2021

Kostenlose Verteilung von FFP2-Schutzmasken

Zum besseren Schutz der Risikogruppen stellt das Bundesgesundheitsministerium (BMG) seit Mitte Dezember 2020 kostenlose FFP2-Masken für besonders vulnerable Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Berücksichtigt werden zunächst alle über 60-Jährigen sowie Menschen mit Vorerkrankungen und Risikoschwangerschaften. Auch Menschen mit Diabetes Typ 2, die häufig an Vor-, Begleit- und Folgeerkrankungen leiden, profitieren davon. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) begrüßt die Maßnahme der Bundesregierung. Zugleich bekräftigt sie erneut ihre im Dezember veröffentlichte Stellungnahme, dass die Verteilung nicht auf einen Diabetestyp begrenzt bleiben dürfe, sondern allen Diabetespatienten zugutekommen müsse. Denn auch Betroffene anderer Diabetestypen, wie dem Diabetes mellitus Typ 1, fallen unter Umständen in den Risikobereich für einen schweren COVID-19-Verlauf. Kostenlose Verteilung von FFP2-Schutzmasken, Nachricht lesen

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11.01.2021

Stammzellen im Darm

Der Darm ist einer der wichtigsten Akteure im menschlichen Stoffwechsel. Zahlreiche Volkskrankheiten wie Fettleibigkeit, Diabetes, Kolitis und Darmkrebs stehen mit einer gestörten Funktion des Darms in Verbindung. Forschende verfolgen deshalb den Ansatz, Dysfunktionen des Darms beispielsweise durch die Bildung spezifischer Darmzellen aus Stammzellen entgegenzuwirken. Für Krankheiten wie Diabetes könnte dies eine vielversprechende regenerative Therapie sein. Dafür benötigt die Wissenschaft jedoch ein tiefes Verständnis darüber, wie sich Stammzellen im Darm weiterentwickeln, welche Zellhierarchien vorherrschen und welche Signale die Formierung bestimmter Zelltypen regulieren. Stammzellen im Darm, Nachricht lesen

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09.01.2021

Orthopädieschuhmacher trotz Lockdown geöffnet

Passen Ihre alten Winterschuhe noch? Ersatzbeschaffung ist für die meisten kein Problem, im Corona-Lockdown kaufen sie einfach im Internet ein. Für Menschen mit einer Diabetes Typ 2-Erkrankung ist der Online-Schuhkauf jedoch nicht zu empfehlen.
Orthopädieschuhmacher Björn Scherff weist darauf hin, dass er und seine Berufskollegen trotz Corona-Eindämmungsverordnung geöffnet haben. Die Versorgung mit medizinischen Hilfsmitteln - zum Beispiel Schuhe mit Weichbettungseinlagen - kann aufrechterhalten werden. Björn Scherff ist Inhaber der Orthopädieschuhtechnik FußKonzept in Achim (Niedersachsen). Er ist für die Herstellung und Anpassung von diabetischem Schuhwerk zertifiziert. Außerdem engagiert er sich bei der Deutschen Diabetes-Hilfe - Menschen mit Diabetes (DDH-M) als Förderer und ehrenamtlicher Referent auf Selbsthilfe-Veranstaltungen. Orthopädieschuhmacher trotz Lockdown geöffnet, Nachricht lesen

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07.01.2021

Arzneimittel in der Apotheke

Etwa 5,8 Millionen gesetzlich Krankenversicherte sind derzeit in Deutschland von der Zuzahlung für rezeptpflichtige Medikamente befreit. Sie sollten jetzt einen Antrag auf Befreiung auch für das Kalenderjahr 2021 bei ihrer Krankenkasse stellen. Das empfiehlt der Deutsche Apothekerverband (DAV) allen Patienten, die ein planbares Einkommen (z. B. eine monatliche Rente) haben und regelmäßige Zuzahlungen (z. B. auf Medikamente gegen chronische Krankheiten) erwarten. Voraussetzung für die Befreiung ist, dass die finanzielle Belastung zwei Prozent des jährlichen Bruttoeinkommens überschreitet, wobei auch Freibeträge angerechnet werden. Bei chronisch kranken Patienten ist es nur ein Prozent. Kinder und Jugendliche bis zum 18. Geburtstag sind immer zuzahlungsbefreit. Arzneimittel in der Apotheke, Nachricht lesen

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06.01.2021

Diagnose Diabetes - was nun?

Ärzte/innen schätzen es genauso wie Patienten/innen, und das seit vielen Jahren. Im vergangenen Herbst hat das digitale Therapiebegleitprogramm TheraKey® mit erweiterten Inhalten und neuem Design einen weiteren Meilenstein erreicht und unterstützt Ärzte/innen durch einen erweiterten Professionell-Bereich nun noch besser bei der Therapiebegleitung ihrer Patienten/innen mit Diabetes. Gleichzeitig erhalten Betroffene durch personalisierte Informationen, verbesserte Interaktivität und eine optimale Einbindung der Angehörigen wertvolle Unterstützung beim aktiven Management ihrer Erkrankung. Das gilt besonders für solche mit Erstdiagnose: Speziell für diese Zielgruppe ergänzt der neu integrierte TheraKey®-Kompass in idealer Weise die Arbeit der Diabetesteams bis zur nächsten Gruppenschulung - und das 24/7, egal an welchem Ort. neu Wie eine moderne Rund-um-die-Uhr-Therapiebegleitung genau aussehen kann, erläutert Dr. Martina Lange, Rheinbach, im Rahmen der virtuellen DiaTec-Fortbildung bei einem Symposium der BERLIN-CHEMIE AG am Freitag, 29. Januar 2021, 13:00 Uhr. Interessierte können sich über www.diatec-fortbildung.de anmelden. Diagnose Diabetes - was nun?, Nachricht lesen

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05.01.2021

"Pulverabenteuer" in der Diabetes-Diagnostik gefährdet Patientensicherheit

Der orale Glukosetoleranztest (oGTT) ist von großer Bedeutung für die Diabetes-Diagnostik. Er kommt sowohl in Kliniken, Diabetes-Schwerpunktpraxen als auch in vielen Hausarzt- und gynäkologischen Praxen regelmäßig zum Einsatz. Industriell hergestellte Glukose-Fertiglösungen werden jedoch von den gesetzlichen Krankenkassen nicht mehr durchgängig erstattet - sie sind ab diesem Jahr auch nicht mehr verfügbar. Praxen und Kliniken müssen die Glukoselösung selbst anmischen, wodurch das Risiko für Ungenauigkeiten und Verunreinigungen steigt. Um Patientinnen und Patienten weiterhin eine optimale diagnostische Sicherheit zu gewährleisten hat die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) in einem Positionspapier eine standardisierte Rezepturvorschrift nach neuesten Erkenntnissen mit einer definierten Zusammensetzung vorgeschlagen.[1] Um diese schnellstmöglich flächendeckend für die Durchführung des oGTT zur Verfügung stellen zu können, fordert die DDG eine bundeseinheitliche Regelung zur Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen (Kostenträger). "Pulverabenteuer" in der Diabetes-Diagnostik gefährdet Patientensicherheit, Nachricht lesen

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04.01.2021

Arterienverkalkung - eine Krankheit, die auf leisen Sohlen kommt

Eine offene Stelle am Fuß, ein blauer Zeh - das sind oft wichtige Warnhinweise für einen gestörten Blutfluss. Füße und Beine werden dann nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt, weil die Arterien durch fett- und kalkhaltige Ablagerungen verengt sind. Im schlimmsten Fall droht eine operative Amputation des betroffenen Körperteils. Soweit muss es nicht kommen: "Eine regelmäßige Untersuchung kann Durchblutungsstörungen früh aufdecken", sagt Professor Dr. Gerhard Rümenapf, Leiter der Klinik für Gefäßchirurgie am Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus Speyer, im Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber". Arterienverkalkung - eine Krankheit, die auf leisen Sohlen kommt, Nachricht lesen

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03.01.2021

Süßstoff oder Zucker?

Die Diskussion um mögliche schädliche Wirkungen von künstlichen Süßstoffen dauert schon viele Jahrzehnte an. Jetzt erscheint im "Journal of the American College of Cardiology" das Ergebnis einer jahrelangen prospektive Kohortestudie französischer Autoren, welche bei Genuss von Getränken sowohl mit Zucker als auch mit künstlichen Süßstoffen ein gesteigertes kardiovaskuläres Risiko fand.[1] Süßstoff oder Zucker?, Nachricht lesen

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02.01.2021

Generation 80+

Mehr als 71 Prozent der Hochbetagten möchte sich gerne gegen COVID-19 impfen lassen. Jedoch fühlt sich nur ein Viertel der Impfwilligen in der Lage, die Impfzentren auch eigenständig aufzusuchen und sich dort impfen zu lassen. Das ist das Ergebnis einer ad hoc Befragung der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) unter geriatrischen Klinikpatienten. "Die Logistik ist für die Hauptzielgruppe der hochaltrigen Patienten der ersten Impfkohorte nicht durchdacht!", prangert deshalb DGG-Präsident Prof. Hans Jürgen Heppner, Chefarzt der Klinik für Geriatrie am HELIOS Klinikum Schwelm und Lehrstuhlinhaber für Geriatrie an der Universität Witten/Herdecke, an. "Die Anmeldung für die Impfung, die Erreichbarkeit der Impfzentren sowie die erforderliche Mobilität, stellt viele in der derzeit wichtigsten Zielgruppe der Impfstrategie vor eine nahezu unlösbare Aufgabe." Generation 80+, Nachricht lesen

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30.12.2020

Neuerungen im Gesundheitswesen

Auch 2021 gibt es wieder zahlreiche Neuerungen im Gesundheitswesen. Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) gibt einen Überblick über die wichtigsten Änderungen für Versicherte. Dazu gehören die Verbesserung der Personalsituation in Krankenhäusern und Pflegeheimen, die finanzielle Entlastung von Betriebsrentnern und der Ausbau der Präventionsleistungen durch die gesetzliche Krankenversicherung (GKV). Zudem wird die Digitalisierung mit der Einführung der elektronischen Gesundheitsakte (ePA) und weiteren digitalen Angeboten ein großes Stück vorangebracht. Neuerungen im Gesundheitswesen, Nachricht lesen

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28.12.2020

Adaptiv, interaktiv, automatisiert

Forschende von TU Graz, Med Uni Graz und Uni Graz arbeiten an einem digitalen interaktiven Informationssystem, das medizinische Inhalte automatisch und zielgerichtet auf Personen und deren Bedürfnisse zuschneidet.
Ein digitales Medium, das Vorhersagen über das individuelle Informationsbedürfnis von Nutzerinnen und Nutzern treffen kann, deren kognitiven Fähigkeiten erkennt und auf Basis dieser Daten qualitativ hochwertige medizinische Inhalte verständlich und anschaulich vermittelt? Geht es nach dem Leiter des Instituts für Computer Graphik und Wissensvisualisierung der TU Graz Tobias Schreck, ist so ein System in spätestens viereinhalb Jahren Realität. Das sieht zumindest der Zeitplan jener Forschungsgruppe vor, die Schreck gemeinsam mit der Leiterin des Instituts für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung der Medizinischen Universität Graz Andrea Siebenhofer-Kroitzsch sowie mit Dietrich Albert, dem Leiter der Cognitive Science Section am Institut für Psychologie der Universität Graz, initiiert hat. Gefördert vom Wissenschaftsfonds FWF, arbeiten die wissenschaftlichen Teams der drei Institute fächerübergreifend an der Umsetzung eines interaktiven und adaptiven Gesundheitsinformationssystems. Adaptiv, interaktiv, automatisiert, Nachricht lesen

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27.12.2020

Zum Ernährungsmanagement von COVID-19-Patienten

In Coronazeiten sind Fehl- bzw. Mangelernährung ein Risikofaktor, weil dadurch das Immunsystem geschwächt wird. Umgekehrt ist die ausgleichende Zufuhr von immunstimulierenden Nährstoffen eine erfolgversprechende Strategie zur Vorbeugung von Infektionen - gerade auch bei COVID-19. Zum Ernährungsmanagement von COVID-19-Patienten, Nachricht lesen

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23.12.2020

Corona-Impfung

Ältere, multimorbide Menschen und deren Umfeld haben bei der flächendeckenden COVID-19-Impfung absolute Priorität - sie bekommen die ersten Impfungen, geplant für den 27. Dezember. Doch die Pläne der Politik sind lückenhaft, wie der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG), Prof. Hans Jürgen Heppner, betont. Der Chefarzt der Klinik für Geriatrie am HELIOS Klinikum Schwelm und Lehrstuhlinhaber für Geriatrie an der Universität Witten/Herdecke mahnt, die hochaltrigen Patienten in den Rehabilitationseinrichtungen und akutgeriatrischen Versorgungseinheiten nicht zu vergessen - und natürlich das dort tätige Personal. Corona-Impfung, Nachricht lesen

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